Chronik

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Geschichte des Tennisclubs TC Rot-Weiss Lieck 1959 e.V.

2009 feierte der TC Lieck die Idee von W. Clemens, 1959 auf seinem Privatgrundstück an der Ringstraße einen Tennisplatz zu bauen. Damit war der Grundstein gelegt für einen der erfolgreichsten Tennisclubs aus dem Stadtgebiet Heinsberg.

Der einzige noch Lebende der Männer der ersten Stunde, Herbert Görtz, wird nie die ersten Wettkämpfe zwischen Obstbäumen vergessen. Das wachsende Interesse am Tennissport führte 1962 zum Bau eines zweiten Platzes. 1963 wurde der Club Mitglied im Tennisverband Rheinland. 1964 erfolgten der Eintrag ins Vereinsregister als Tennisclub “59″ Rot-Weiß Lieck e.V., die erste Teilnahme einer Mannschaft an den Medenspielen in der damaligen IV. Klasse und der Bau eines bescheidenen Clubhauses.

Zunächst standen die Herrenmannschaften einige Jahre im Mittelpunkt. Zu den anfänglichen Erfolgen sind die Aufstiege in die Bezirks- und Verbandsklasse sowie der Gewinn des Bezirksmeistertitels 1972 im Endspiel gegen Grün-Weiß Aachen zu nennen. Wegen der stetigen Mitgliederzunahme wurde 1973 ein dritter Platz mit Flutlichtanlage gebaut. Auch das Clubheim wurde erweitert.

Auf Initiative des Clubs wurden 1973 die ersten Stadtmeisterschaften mit 53 Teilnehmern auf der eigenen Anlage ausgetragen, bei denen die Spieler des TC Lieck die meisten Siege errangen. 1979 griff erstmals eine Damenmannschaft des TC Lieck in die Medenspiele des Tennisverbandes Mittelrhein ein.

Ab 1982 meldete sich der jugendliche Nachwuchs zu Wort. Erstmals wurden Junioren/-innen und eine Knabenmannschaft gebildet. 1983 nahm der Club schon mit 8 Mannschaften an den Wettkämpfen teil. Der Verein platzte nun aus allen Nähten. Auf Antrag stellte die Stadt Heinsberg dem Club ein Grundstück an der Ringstraße am Lago Laprello zur Verfügung. Im Winter 1984/85 wurde dort die neue 4-Sandplatz-Anlage mit wunderschönem Clubhaus gebaut.

Der sportliche Aufstieg ging unvermindert weiter. Die Mitgliederzahlen wuchsen auf 270 an, wobei viele Spieler auch an den Meisterschaften teilnahmen. Bis zu 17 Mannschaften wurden gemeldet. Sowohl die Jugend- als auch die Erwachsenenmannschaften spielten erfolgreich in den Bezirks- und Verbandsligen. Regelmäßig wurden Titel bei den Stadt-, Bezirks-, und Verbandsmeisterschaften errungen.

Am Ende des Tennisbooms gingen die Mitgliederzahlen kontinuierlich zurück. In den letzten Jahren erfolgte eine Konsolidierung bei 140 – 160 Mitgliedern. Zurzeit nehmen 9 Mannschaften an Medenspielen teil. Aushängeschild sind in den letzten Jahren insbesondere die Senioren 65, die nach 2008 zum zweiten Mal den Aufstieg in die Regionalliga geschafft haben.